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Projekt Kunstrasen 2010/11 |
Hinterländer
Anzeiger vom 19. Juni 2010:
Kunstrasenplatz rückt näher
Stadt Gladenbach muss etwa 427 350 Euro
beisteuern
Den alten
Fußballplatz am Gladenbacher Blankenstein als Bauplätze verkaufen und an der
Biedenkopfer Straße einen Kunstrasenplatz plus sanierte
Leichtathletikanlagen schaffen, das wird in der Stadt seit Monaten
diskutiert. Am Donnerstagabend legte Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim
(CDU) erstmals konkrete Zahlen vor. 120 000 Euro für Grundstücksankäufe und
307 350 Euro als Zuschuss für die neuen Sportanlagen sieht der Plan des
Rathauses als Anteil der Kommune vor. Insgesamt kostet das Projekt 1,05
Million Euro. Dem stimmte die Mehrheit im Sozial- und im Bauausschuss zu -
bei Enthaltungen aus den Reihen der SPD.
Sechs Seiten lang ist die Vorlage, die Gladenbachs Bürgermeister
Klaus-Dieter Knierim (CDU) in neuster Version am Donnerstagabend den
Mitgliedern von Bau- und Planungsausschuss sowie Sozial- und Sportausschuss
in gemeinsamer Sitzung vorlegte.
Einen Kunstrasenplatz soll es an der Biedenkopfer Straße neben dem
bestehenden Fußballplatz geben und die dort vorhandenen
Leichtathletikanlagen sollen ebenfalls auf den neusten Stand gebracht
werden. Laut dem nun veröffentlichten Finanzplan will der Turnverein mit
seiner Leichtathletik-Abteilung 10 000 Euro besteuern. Die Fußballer erbringen
140 000 Euro an Eigenleistung und weitere 93 000 Euro über
Vorsteuererstattungen. Vom Landessportbund sind 7650 Euro als Zuschuss
eingerechnet. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf soll 93 000 Euro beisteuern
und 279 000 Euro sind als Landeszuschuss eingerechnet. Bei einer Gesamtsumme
von 930 000 Euro müsste die Stadt Gladenbach 307 350 Euro übernehmen, so
Knierim.
Hinzu kämen 120 000 Euro für Grundstückankäufe im Bereich des neuen
Sportplatzes. Wobei noch unklar sei, so der Bürgermeister, zu welchem Preis
die Areale erworben werden können. Zwar habe die Stadt sich mit allen
Eigentümern grundsätzlich geeinigt, doch die bisher ausgehandelten Preise
seien ihm noch zu hoch. Finanzieren möchte der Bürgermeister den städtischen
Anteil über den Verkauf des alten Sportgeländes am Blankenstein. 15
Bauplätze soll es dort in bester Lage ("1A oder 1B", so Knierim) geben.
(...)
Für den Kunstrasenplatz liegen die Neubaukosten bei etwa 700 000 Euro. 230
000 Euro sollen für die Modernisierung der Leichtathletikanlagen ausgegeben
werden. Davon würde nicht nur der Turnverein profitieren, so Knierim, auch
die Europaschule könne dann endlich eine 400-Meter-Rundlaufbahn nutzen, hat
sie doch auf ihrem Gelände nur eine 100-Meterbahn sowie Weitsprung- und
Wurfanlagen zur Verfügung. Der Bürgermeister erhofft sich deshalb auch noch
einen höheren Beitrag des Landkreises als Schulträger.
Die Vorlage wird nun noch im Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag (22.
Juni, 18 Uhr) beraten und soll am Donnerstag, dem 24. Juni, in der
Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung kommen. Die Eile begründete der
Bürgermeister damit, dass die Vereine bis Ende des Jahres ihre Anträge auf
Zuschüsse stellen müssten und bis dahin das Bau und Planungsrecht geschaffen
sein müsse.
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Bilder vom Gelände
Sonntag, 21.02.2010


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Update:
29.06.2010
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Planung
Variante 1
(Rasen im Stadion mit Tartanbahn + Neubau Kunstrasen mit Flutlicht)
Variante 2
(Kunstrasen im Stadion mit Tartanbahn und Flutlicht + Neubau
Rasenspielfeld)

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Dieser Lageplan wurde bereits
in den 1980er Jahren
erstellt.
(zur Vergrößerung anklicken)
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