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Projekt Kunstrasen 2011/12 |
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26.10.2011
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Hinterländer Anzeiger vom 4. November 2011, von
Michael Tietz
Kunstrasenplatz
nimmt Formen an
Offizieller Baubeginn erfolgt im
Frühjahr 2012 / Zuschuss vom Land erwartet
Der
"Mount Gladenbach" hat bereits stattliche Ausmaße angenommen. Offiziell geht
es mit dem Bau des Kunstrasenplatzes am Gladenbacher Sportpark aber wohl
erst im nächsten Frühjahr los. Noch fehlt dem Sportclub der
Bewilligungsbescheid vom Land und die Baugenehmigung für das 630 000
Euro-Projekt.
Seit Wochen sind die Erbewegungen unterhalb des
Stadions an der Biedenkopfer Straße unverkennbar. Lkw-Ladung an Lkw-Ladung
wird dort aufgeschüttet, um das starke Gefälle im Gelände auszugleichen und
den Unterbau des neuen Kunstrasenplatzes herzurichten. "Das sind alles
vorbereitende Maßnahmen, die außerhalb des Förderrahmens laufen", erklärte
gestern Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (CDU) bei einem Ortstermin.
Für die Aufschüttung hat der Gladenbacher Sportclub (GSC) als Bauherr eine
Vorabgenehmigung vom Bauamt des Landkreises und vom zuständigen Ministerium
in Wiesbaden erhalten. Das Land Hessen ist ein großer Zuschussgeber, der
Bewilligungsbescheid steht allerdings noch aus. Knierim rechnet damit, dass
die Förderungszusage spätestens im Dezember vorliegt. 30 Prozent der
Gesamtkosten, so die Hoffnung der Gladenbacher, soll das Land übernehmen.
Die planerischen Vorleistungen für die Erweiterung des Sportparks biegen auf
die Zielgerade ein. Das Stadtparlament wird in seiner Sitzung am 10.
November über eine Änderung des Flächennutzungsplans beraten. Dabei geht es
unter anderem um die von den Trägern öffentlicher Belange - das sind
Behörden, Unternehmen und Institutionen - vorgebrachten Anregungen und
Stellungnahmen zu dem Bauvorhaben. Die Zustimmung der Stadtverordneten
dürfte reine Formsache sein.
Danach muss der geänderte Flächennutzungsplan offengelegt werden. Innerhalb
einer Frist von vier Wochen haben Bürger und Institutionen die Möglichkeit,
Änderungswünsche zu äußern und Stellungnahmen abzugeben.
Biologin musste einen
Umweltbericht über die Wiesen erstellen
Den endgültigen
Satzungsbeschluss könnte das Parlament voraussichtlich erst in seiner ersten
Sitzung im neuen Jahr - im Februar - fassen. Denn aufgrund der Fristen käme
die für den 8. Dezember geplante Sitzung zu früh.
Parallel zur Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplans für das
Sportpark-Gelände kann der GSC aber bereits die Baugenehmigung beantragen.
Für Verzögerungen bei der Planung sorgte der erforderliche Umweltbericht.
Für die artenschutzrechtliche Prüfung der derzeitigen Wiesen in der
Gemarkung Koppenhute (oberhalb der Erdaufschüttung) musste die Stadt eine
Biologin beauftragen. Sie untersuchte über einen Zeitraum von mehreren
Monaten das Tier- und Pflanzenvorkommen und erstellte dazu ein Gutachten.
Das liegt nun vor. "Es bestehen keine großen Hindernisse", fasste Knierim
die Ergebnisse zusammen.
Liegt die Baugenehmigung für den Platz vor, bringt der GSC die Ausschreibung
auf den Weg. Das Leistungsverzeichnis der Arbeiten hat der Sportclub längst
erstellt. Die Fußballfreunde hoffen, dass bis Ende des Jahres die
erforderlichen Erdbewegungen beendet werden können und eine ebene Fläche zur
Verfügung steht. "Im März oder April wollen wir dann loslegen", kündigte
Peter Flurschütz vom GSC-Präsidium an. Drei bis vier Monate, so seine
Schätzung, dauert der Bau des Kunstrasenplatzes.
Der ist eng verknüpft mit der Modernisierung der Leichtathletik-Anlagen im
benachbarten Stadion. "Wir haben die Bauprojekte jetzt aufgeteilt", sagte
Knierim. Für die Erweiterung des Gladenbacher Sportparks soll nun aus
mehreren Fördertöpfen Geld fließen. Für den Bau der Kunststoff-Laufbahn ist
nach Auskunft von Hubert Kronenberger vom Turnverein ein Zuschuss aus dem
Sonder-Investitionsprogramm "Sportland Hessen" eingeplant. Das Land fördert
damit die Sanierung, Modernisierung und Erweiterung von Sportstätten - wie
zuletzt im Schützenhaus in Mornshausen.
Erst wenn der Fußballplatz fertig ist, soll mit der Sanierung der
Leichtathletik-Anlagen begonnen werden. Ansonsten würde der Spiel- und
Trainingsbetrieb der Kicker beeinträchtigt werden. Zwei Monate lang werden
die Bauarbeiter im Stadion tätig sein, um aus der bisherigen Aschebahn eine
Tartan-Laufstrecke zu machen - mit vier Runden- und sechs Sprintbahnen.
Außerdem entstehen neue Wettkampfanlagen für Hoch-, Weit- und Dreisprung,
Speerwurf, Diskus und Kugelstoßen.
Davon werden neben den Leichtathleten des Gladenbacher Turnvereins auch die
Kinder und Jugendlichen der Europaschule profitieren. Die mussten bisher für
ihre Sportfeste oder Abiturprüfungen nach Lohra ausweichen. Der Kreis hat
der Schule mittlerweile die Übernahme der Beförderungskosten gestrichen.
Der Kunstrasenplatz und die Leichtathletik-Anlagen schlagen mit insgesamt
950 000 Euro zu Buche. Die Stadt Gladenbach steuert 307 000 Euro bei, vom
Land wird ein Zuschuss über 30 Prozent erwartet. Auch der Kreis beteiligt
sich an dem Bauprojekt. "Die Finanzierung sieht insgesamt gut aus, auch wenn
noch die endgültige Zusage vom Land aussteht", sagte Knierim.
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Bilder vom Gelände
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12.01.2011: An diesem Tag
wurde das gesamte Baugelände mit über 200 Vermessungspunkten
nivelliert, um ein (für die Ausführungsplanung notwendiges)
Höhen-Flächenprofil zu erstellen.
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Hinterländer
Anzeiger vom 19. Juni 2010:
Kunstrasenplatz rückt näher
Stadt Gladenbach muss etwa 427 350 Euro
beisteuern
Den alten
Fußballplatz am Gladenbacher Blankenstein als Bauplätze verkaufen und an der
Biedenkopfer Straße einen Kunstrasenplatz plus sanierte
Leichtathletikanlagen schaffen, das wird in der Stadt seit Monaten
diskutiert. Am Donnerstagabend legte Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim
(CDU) erstmals konkrete Zahlen vor. 120.000 Euro für Grundstücksankäufe und
307.350 Euro als Zuschuss für die neuen Sportanlagen sieht der Plan des
Rathauses als Anteil der Kommune vor. Insgesamt kostet das Projekt 1,05
Million Euro. Dem stimmte die Mehrheit im Sozial- und im Bauausschuss zu -
bei Enthaltungen aus den Reihen der SPD.
Sechs Seiten lang ist die Vorlage, die Gladenbachs Bürgermeister
Klaus-Dieter Knierim (CDU) in neuster Version am Donnerstagabend den
Mitgliedern von Bau- und Planungsausschuss sowie Sozial- und Sportausschuss
in gemeinsamer Sitzung vorlegte.
Einen Kunstrasenplatz soll es an der Biedenkopfer Straße neben dem
bestehenden Fußballplatz geben und die dort vorhandenen
Leichtathletikanlagen sollen ebenfalls auf den neusten Stand gebracht
werden. Laut dem nun veröffentlichten Finanzplan will der Turnverein mit
seiner Leichtathletik-Abteilung 10.000 Euro besteuern. Die Fußballer erbringen
140.000 Euro an Eigenleistung und weitere 93.000 Euro über
Vorsteuererstattungen. Vom Landessportbund sind 7.650 Euro als Zuschuss
eingerechnet. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf soll 93.000 Euro beisteuern
und 279.000 Euro sind als Landeszuschuss eingerechnet. Bei einer Gesamtsumme
von 930.000 Euro müsste die Stadt Gladenbach 307.350 Euro übernehmen, so Knierim.
Hinzu kämen 120.000 Euro für Grundstückankäufe im Bereich des neuen
Sportplatzes. Wobei noch unklar sei, so der Bürgermeister, zu welchem Preis
die Areale erworben werden können. Zwar habe die Stadt sich mit allen
Eigentümern grundsätzlich geeinigt, doch die bisher ausgehandelten Preise
seien ihm noch zu hoch. Finanzieren möchte der Bürgermeister den städtischen
Anteil über den Verkauf des alten Sportgeländes am Blankenstein. 15
Bauplätze soll es dort in bester Lage ("1A oder 1B", so Knierim) geben.
(...)
Für den Kunstrasenplatz liegen die Neubaukosten bei etwa 700.000 Euro. 230.000 Euro sollen für die Modernisierung der Leichtathletikanlagen ausgegeben
werden. Davon würde nicht nur der Turnverein profitieren, so Knierim, auch
die Europaschule könne dann endlich eine 400-Meter-Rundlaufbahn nutzen, hat
sie doch auf ihrem Gelände nur eine 100-Meterbahn sowie Weitsprung- und
Wurfanlagen zur Verfügung. Der Bürgermeister erhofft sich deshalb auch noch
einen höheren Beitrag des Landkreises als Schulträger.
Die Vorlage wird nun noch im Haupt- und Finanzausschuss beraten und soll am Donnerstag, dem 24. Juni, in der
Stadtverordnetenversammlung zur Abstimmung kommen. Die Eile begründete der
Bürgermeister damit, dass die Vereine bis Ende des Jahres ihre Anträge auf
Zuschüsse stellen müssten und bis dahin das Bau und Planungsrecht geschaffen
sein müsse.
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Hinterländer Anzeiger vom 23. Februar 2011, von
Michael Tietz
Gladenbach investiert in den Sport
Kommune gibt 307.000 Euro für Kunstrasenplatz und
Tartanbahn im Stadion aus
(...) Zu den weiteren Zielen der
Stadtentwicklung gehört laut Knierim die Verbesserung der sportlichen
Infrastruktur. Die Bauleitplanung für die Umwidmung des alten Sportlatzes
Blankenstein in ein Wohngebiet und den Bau eines Kunstrasenplatzes am
Stadion an der Biedenkopfer Straße seien zu Zweidritteln abgeschlossen. Im
Juni - so die Einschätzung des Bürgermeisters - könnte Baurecht für den
neuen Fußballplatz bestehen. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Sobald
Baurecht da ist und die Bewilligungsbescheide vorliegen, kann mit dem Bau
des Sportplatzes begonnen werden", sagt Knierim.
307 000 Euro steuert die Stadt Gladenbach für den Bau des Kunstrasenplatzes
und die Verbesserung der Leichtathletik-Anlagen bei, als Bauherren treten
der Sportclub (GSC) und TV Gladenbach auf. Ein Zuschussantrag ist auf den
Weg gebracht, im Mai wird mit dem Bewilligungsbescheid aus Wiesbaden
gerechnet.
Parallel sollen dann die Ausschreibungen für die Arbeiten vorbereitet und
der Bauantrag beim Kreis auf den Weg gebracht werden. "Spätestens im
September sollte der Bau beginnen", erklärt Knierim. Er rechnet mit einer
Bauzeit von acht bis zehn Wochen.
Im Frühjahr 2012 sollen dann auch die Leichtathletik-Anlagen im Stadion an
der Biedenkopfer Straße verbessert werden. Davon sollen künftig vor allem
der Turnverein und die Europaschule profitieren. Angedacht ist, die alte
Laufbahn aus Rotasche durch eine 400-Meter-Kunststoffbahn zu ersetzen. Der
Landkreis Marburg-Biedenkopf als Schulträger hat dazu bereits einen Zuschuss
in Höhe von 40.000 Euro zugesagt.
Erst nach der Fertigstellung des Kunstrasenplatzes soll mit der Erschließung
der Grundstücke am Blankenstein begonnen werden. Solange steht der alte
Sportplatz den Fußballern des GSC weiterhin zur Verfügung. Auf dem Gelände
an der Ernst-Leinbach-Straße könnten mindestens 20 Bauplätze ausgewiesen
werden. (...)
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Update:
01.01.2012
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„Stein
auf Stein für unseren Verein“
Sponsorentafel & Info
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Planung
aktueller Entwurf
(pdf)

2011: Neubau Kunstrasenplatz mit Flutlicht
2012: Tartanbahn im Stadion um den Rasenplatz
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Dieser Lageplan wurde bereits
in den 1980er Jahren
erstellt.
(zur Vergrößerung anklicken)
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